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SUMMARY:Drop-Out Cinema #2: Geißel des Fleisches
DESCRIPTION:﻿Nach zahlreichen Morden an jungen Frauen steht der sexuell gestörte Pianist Alexander Jablonsky vor Gericht\, entmenschlicht von Staatsanwaltschaft und Öffentlichkeit\, schweigsam und lethargisch. Im Laufe der Verhandlung lässt er seine Taten Revue passieren: die Morde an aufreizenden Barmädchen\, frühreifen Teenagern und Prostituierten… \n„Eine Sternstunde deutschsprachiger Exploitation. Der unvergleichliche\, unvergessliche Herbert Fux hat großen Anteil am Gelingen des Films\, verkörpert er mit seinem markanten Gesicht und der schlaksigen Gestalt doch gleichermaßen den unberechenbaren Killer wie den tragischen Clown\, den eine Laune der Natur zum Monster gemacht hat. Er spricht fast gar nicht und spiegelt in seiner Darstellung noch einmal die Kluft zwischen dem vorgetäuschten Anspruch der Gerichtszenen und dem Sein der Rückblenden: Wie er da regungslos\, fast gelangweilt im Gerichtssaal sitzt\, unfähig zu jeder Stellungnahme\, ein stummer Zeuge bei seinem eigenen Prozess\, fällt es schwer den mörderischen Lustmolch wiederzuerkennen. Zwei Herzen schlagen\, ach\, in seiner Brust. Saller zeigt aber auch in der Inszenierung der einzelnen Morde großes Können und zögert den Moment von Jablonskys Angriffen unter Zuhilfenahme spannungsfördernder Stilmittel – Musik\, suggestive Kameraführung und schattenreiche Bildkomposition – weit hinaus. (…) Ein Meisterwerk.“ (Oliver Nöding\, Remember it for later) \nÖsterreich 1965\, Regie: Eddy Saller \n83 min.
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