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SUMMARY:Drop-Out Cinema #11: Opera
DESCRIPTION:﻿Die junge Opernsängerin Betty bekommt die weibliche Hauptrolle in einer Aufführung der Verdi-Oper „Macbeth“\, nachdem die ursprüngliche Hauptdarstellerin von einem Auto erfasst wurde und ausfällt. Die Oper wird von Marco\, einem ehemaligen Horrorfilmregisseur inszeniert. Im Gegensatz zu seinen Filmen werden die Oper und ihr Umfeld dabei Teil eines gänzlich realen Horrors: Ein unbekannter Verehrer Bettys entpuppt sich als mörderischer Psychopath\, der seine grausigen Morde so arrangiert\, dass die Sängerin dabei zusehen muss… \n„Weiter kann ein Regisseur nicht gehen mit seinem Versuch\, möglichst direktes Affekt- und Körperkino zu produzieren. Das Kino selbst wird Argento zum Körper\, mit Metaphern hält er sich dabei gar nicht erst auf beziehungsweise nimmt er die Körpermetaphern\, die das Kino bereithält\, mit seinen brutalen Attacken beim Wort: Der Film ist ein Rabe\, ein Messer\, er ist schneidende Textur\, er ist bohrender\, in Körper eindringender Stahl\, er zwingt dem Zuschauerblick ein von Nadeln bedrohtes Auge auf\, dem ein Mörder seinerseits den Blick auf seine Torturen aufzwingt. \n(…) Die eher boden- als mannshoch durch die Räume rasenden Subjektiven sind nicht durchweg\, aber letztlich dann doch von allem gelöst\, das ihnen Sinn und Halt geben könnte – vom Täterblick\, von Opferhalluzination\, von Raben\, Messern und Mordlust. Sie sind reine Bewegung einer Kamera\, der alles erlaubt ist oder die sich alles erlaubt.“ (Ekkehard Knörer\, taz) \nItalien 1987\, Regie: Dario Argento \n107 min\, OmU
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