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SUMMARY:[SYNC] Synthesizer Jam
DESCRIPTION:﻿Ihr bringt eure Klangkisten/Instrumente/Kabel oder auch einfach nur Neugier mit\, wir verkabeln und verbinden uns mit Musik und Freude am Tun. Kollektives Oszillieren in der Raststätte. \n###### Vergesst eure Kopfhörer nicht! ###### \n###### Kabel ##### \n##### Aufnahmegerät? #####
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SUMMARY:Fancy Art Club
DESCRIPTION:﻿Fancy Art Club – Das regelmäßige Kreativen-Treffen in der Raststätte Aachen \nWir möchten damit Künstler\, Designer und Kreative aller Art an einen Tisch bringen\, Gleichgesinnte treffen\, uns untereinander austauschen\, neue Verbindungen schaffen\, an Projekten arbeiten\, neue Projekte planen\, zusammen zeichnen\, malen oder nur mal auf einen Plausch bei einem Getränk zusammensitzen …  \nEs wäre doch schön\,  z. B. Streetart\, klassische Malerei\, Graffiti\, digitale Kunst\, Bildhauerei und was es nicht alles so gibt aufeinandertreffen zu lassen.  \nWir versuchen\, stetig ein wenig Arbeitsmaterial zu besorgen. Wer natürlich eigenes Werkzeug und Arbeitsmaterial mitbringen möchte\, kann das gerne tun. \n \nEgal ob Profi- oder Hobbykünstler\, Anfänger oder kunstbegeistert\, alle sind herzlich willkommen!  \nJeden 1. Donnerstag im Monat.
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SUMMARY:Christian Kjellvander
DESCRIPTION:﻿ \nTickets nur an der Abendkasse \n \nIn diesen Tagen\, in denen Ausgrenzung und Abschottung zu regieren scheinen\, ist ein Künstler wie Christian Kjellvander überlebensnotwendig für unser Seelenheil. Der schwedische Singer-Songwriter ist einer\, der das Fremde umarmt und das zutiefst Menschliche auslotet. Bereits der Titel seines neunten Albums „WILD HXMANS“ zeigt: Etwas ist anders\, irritierend. Christian Kjellvander macht uns ein X für ein U vor. Das ist gut\, denn er macht uns nachdenklich\, er sensibilisiert. Wir nutzen ein X\, um unsere Stimme abzugeben. Aber auch\, um einen Fehler grob unkenntlich zu machen. „Einfach durchstreichen und weg – wenn Leute versuchen\, dieses Prinzip auf andere Menschen anzuwenden\, haben wir ein Problem“\, sagt Christian Kjellvander. Und so erzählt uns der 42-Jährige in sieben rauen wie soghaften Songs zwischen Folk\, Blues\, Americana \nund Free Jazz von Abschied und Aufbruch\, von Flucht und dem Gefühl\, neu in einer Welt zu sein. \nSo erschafft er einen Sound\, der ruhig atmet und pulsiert\, um sich dann aus dieser Intimität in eine unglaubliche Dynamik hineinzufiebern\, in etwas Dunkles\, Sattes\, Schwüles. Mitunter scheint seine Musik zu entschwinden\, um kurz darauf flirrend und transparent zu strahlen. \nChristian Kjellvander ist ein emphatischer Vagabund\, ein daydreaming Desperado. In „Strangers In Northeim“ lässt er das Neue\, Ungezähmte in eine perfekte Kleinstadt einbrechen. „Faux Guernica“ wiederum basiert auf einem Roadtrip mit seinem jüngsten Sohn ins Baskenland. Und „Curtain Maker“ ist inspiriert von einer Begegnung in Verona mit einer Frau aus Syrien: Es geht um die Stille\, die unerträglich ist nach einer Trennung\, nach dem Tod. Was für eine paradoxe Aufgabe für einen Musiker\, dieses ewige Schweigen zu vertonen. Und was für ein Glück\, wenn es gelingt. Getragen werden die facettenreiche Lieder von Christian Kjellvanders Wunderstimme\, die mal an Leonard Cohen\, mal an Neil Young\, mal an David Sylvian erinnert und die doch ganz eigen ist. Sein Gesang geht so brüchig in den Schmerz hinein und so hell schimmernd in die Zuversicht\, dass all die im Alltag oft verschütteten Emotionen hochgespült werden.  \nIn „The Thing Is“ reist der Hörer zurück ins Texas der 90er Jahre. Der Tod seines Vaters und seines jüngsten Bruders prägen dieses intensive Stück: „We’re all born with a weight / We get lighter for every day / Come on now\, spread the love / Until we finally drift away.“ Was für eine ultimativ positive Weise\, dem Ende entgegen zu leben. Und auf diesem Weg braucht Christian Kjellvander das Fremde für seine Kunst: „Ich begebe mich häufig in Situationen oder an Orte\, über die ich absolut nichts weiß. Dann lerne und schreibe ich.“ Birgit Reuther
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SUMMARY:Drop-Out Cinema #20: Mandy
DESCRIPTION:﻿Red Miller ist ein gebrochener\, rastloser und verzweifelter Mann. Eine Sekte hat Mandy Bloom auf dem Gewissen\, also die Frau\, die er über alles auf der Welt geliebt hat. Um ihren Tod zu rächen\, macht Red sich 1983 im Pacific Northwest auf die Suche nach dem Kult-Anführer Jeremiah Sand\, um ihn für dessen sadistische Tat büßen zu lassen.  \n„Mandy existiert in seiner eigenen und über den Dingen stehenden Horror-Dimension“ (Daily Telegraph) \n„Eine Synapsen-schmelzende Orgie von kosmischen Proportionen\, die unglaublich Spaß macht.“ (Sight and Sound) \n„Panos Cosmatos und Nicolas Cage gehen in ihrem Film aufs Ganze und machen keine Gefangenen.“ (Kino-Zeit) \n„Eine unvergleichliche audiovisuelle Tour-de-Force.“ (Filmstarts) \nUSA 2018\, Regie: Panos Cosmatos \n116 min.\, OmU
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SUMMARY:Peter Piek - Ausstellung
DESCRIPTION:﻿„Electric Babyland feiert fulminant und lustvoll\, quicklebendig und strahlend Urständ.“  \nSchall. Musikmagazin \n„Wer ein Alternative aus heimischen Gefilden zum Retortenpop der TV-Anstalten sucht\, wird hier fündig.“  \nlaut.de \n„Klingt wie Moon Safari“ \nRolling Stone 2018 \n„Peter Pieks Musik ruft Bilder hervor\, er malt mit Tönen und führt Dialoge mit Songs.  \nWas hier verkopft klingt\, entwickelt einen faszinierenden Sog\, der einen in eine leichtere Welt entführt\,  \ndie die Schönheit und das Leben darin preist […].“  \nIntro Magazin \n„Es gibt Menschen\, die scheinen gar nicht zu wissen\, wohin mit all ihren Talenten.  \nDer vielseitige Leipziger Künstler Peter Piek gehört zweifellos zu dieser Spezies.“  \nSüddeutsche Zeitung \n \nBilder\, Geschichten\, Musik \nIm Kösk endet eine Ausstellung von Peter Piek \nEs gibt Menschen\, die scheinen gar nicht zu wissen\, wohin mit all ihren Talenten. Der vielseitige Leipziger Künstler Peter Piek gehört zweifellos zu dieser Spezies. Er widmet sich der Malerei und verschiedenen Instrumenten\, ist als Songwriter\, Autor und Performancekünstler tätig. Das erklärt auch\, dass seine Arbeiten der unterschiedlichen Genres die Sinne auf vielfältige Weise ansprechen. Seine Songs sind atmosphärische Klangbilder\, die Geschichten erzählen. \nSeine Malerei besteht aus rhtymisierten Farb- und Textelementen. Das Kösk an der Schrenkstrasse 8 zeigt seit Anfang Februar unter dem Titel „Peter Piek – Like A Comet / Velvety Crashing into a Pond“ Malerei und Installationen des 1981 im ehemaligen Karl-Marx-Stadt geborenen Piek\, die einen ganz eigenen Kosmos schaffen und ein Gefühl des Raumes im Raum entstehen lassen. Flankiert wurde die Schau mit einer Reihe von Konzerten. ..“ \nStefanie Schwetz\, Süddeutsche Zeitung vom 10./11. Februar 2018 \n \nVor dem Konzert sitzt er neben der Tür auf einer Treppe und klimpert auf der Gitarre. \nPeter Piek\, großgewachsen und in einen altertümlichen Strickpullover gekleidet\, ist immer noch nervös\, bevor er auf die Bühne geht. Musik hilft dagegen\, das weiß der 35-jährige Musiker aus Leipzig nach mehr als zehn Jahren im Geschäft\, das er noch immer nicht als solches begreift. Piek\, als Peter Piechaczyk in Karl-Marx-Stadt geboren\, ist Künstler\, und zwar einer\, der seine Kunst konsequent lebt. \nMit Anfang 20 hat Piek ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig begonnen\, das er allerdings hinwirft\, als er glaubt\, ohne Abschluss authentischer malen zu können. \nPieks Bilder sind rund\, groß\, bunt oder räumliche Installationen\, seine Musik\, seit dem Debütalbum „Say hello to Peter Piek“ ein immer kräftiger werdendes Standbein\, klingt so ähnlich: Piek kombiniert sanfte Gitarrenklänge\, einprägsame Melodien und samtigen Gesang zu Ohrwürmern\, die an Vorbilder wie den Amerikaner Bon Iver oder den Briten Passenger erinnern. \nRhythmisch\, aber schmeichelnd\, rockig\, aber verträumt\, so klingt das neue\, inzwischen vierte Album\, das Piek nur knapp „+“ genannt hat. Produziert vom Hallenser Leif Ziemann\, Bassist der halleschen Punkband 206 und Mitglied in Pieks Produzentengalerie Zentrum für Kultur\, verblüfft die zwölf Songs umfassende Sammlung mit gelegentlichen Klängen von Glockenspiel\, Flügelhorn und Cornet\, bleibt aber insgesamt dem im Pop verwurzelten Piek-Stil treu. \nMit seiner unverwechselbaren Stimme\, die oft genug an den ebenfalls als Maler und Bildhauer tätigen Briten Antony Hegarty erinnert\, singt Piek sehnsuchtsvolle Hymnen wie „Sweetest thing around“ und zupackende\, neuerdings elektronisch angetriebene Nummern wie „Love and death are bigger“. Es geht natürlich um die Liebe\, das größte aller Rätsel\, das die eine Kunst ist\, die niemand lernen kann. Einsamkeit kommt vor\, große Naturbilder\, Leidenschaft und Glück\, aber auch Selbstironie. „Let love begin“\, fleht Peter Piek dramatisch zum einsam klingelnden Klavier. Und meint ein Fahrrad. \nEin Mann auf der Höhe seiner Kunst\, der bei Touren durch China und Italien das Selbstbewusstsein getankt hat\, sich nicht marktkonform zu verhalten. Pieks Musik\, in Deutschland meist noch in kleinen Klubs zuhause\, füllt im Ausland schon Säle. In China\, wo er letztes Jahr fast zwei Dutzend Auftritte hatte\, gelang ihm gar das Kunststück\, sich in den Video-Charts vor Mariah Carey zu schieben. Mit dem Filmchen zum neuen Stück „First Song“ könnte ihm das glatt wieder gelingen\, denn das vom Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok gedrehte Video zeigt Piek über dreieinhalb Minuten freischwebend über isländischen Landschaften\, im Studio und an wechselnden Stränden. \nMitteldeutsche Zeitung 2018 \nwww.peterpiek.com \nSpotify | Youtube | Bandcamp | Facebook | Instagram | Catalogue (pdf)
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SUMMARY:Peter Piek - Konzert
DESCRIPTION:﻿„Electric Babyland feiert fulminant und lustvoll\, quicklebendig und strahlend Urständ.“  \nSchall. Musikmagazin \n„Wer ein Alternative aus heimischen Gefilden zum Retortenpop der TV-Anstalten sucht\, wird hier fündig.“  \nlaut.de \n„Klingt wie Moon Safari“ \nRolling Stone 2018 \n„Peter Pieks Musik ruft Bilder hervor\, er malt mit Tönen und führt Dialoge mit Songs.  \nWas hier verkopft klingt\, entwickelt einen faszinierenden Sog\, der einen in eine leichtere Welt entführt\,  \ndie die Schönheit und das Leben darin preist […].“  \nIntro Magazin \n„Es gibt Menschen\, die scheinen gar nicht zu wissen\, wohin mit all ihren Talenten.  \nDer vielseitige Leipziger Künstler Peter Piek gehört zweifellos zu dieser Spezies.“  \nSüddeutsche Zeitung \n \nBilder\, Geschichten\, Musik \nIm Kösk endet eine Ausstellung von Peter Piek \nEs gibt Menschen\, die scheinen gar nicht zu wissen\, wohin mit all ihren Talenten. Der vielseitige Leipziger Künstler Peter Piek gehört zweifellos zu dieser Spezies. Er widmet sich der Malerei und verschiedenen Instrumenten\, ist als Songwriter\, Autor und Performancekünstler tätig. Das erklärt auch\, dass seine Arbeiten der unterschiedlichen Genres die Sinne auf vielfältige Weise ansprechen. Seine Songs sind atmosphärische Klangbilder\, die Geschichten erzählen. \nSeine Malerei besteht aus rhtymisierten Farb- und Textelementen. Das Kösk an der Schrenkstrasse 8 zeigt seit Anfang Februar unter dem Titel „Peter Piek – Like A Comet / Velvety Crashing into a Pond“ Malerei und Installationen des 1981 im ehemaligen Karl-Marx-Stadt geborenen Piek\, die einen ganz eigenen Kosmos schaffen und ein Gefühl des Raumes im Raum entstehen lassen. Flankiert wurde die Schau mit einer Reihe von Konzerten. ..“ \nStefanie Schwetz\, Süddeutsche Zeitung vom 10./11. Februar 2018 \n \nVor dem Konzert sitzt er neben der Tür auf einer Treppe und klimpert auf der Gitarre. \nPeter Piek\, großgewachsen und in einen altertümlichen Strickpullover gekleidet\, ist immer noch nervös\, bevor er auf die Bühne geht. Musik hilft dagegen\, das weiß der 35-jährige Musiker aus Leipzig nach mehr als zehn Jahren im Geschäft\, das er noch immer nicht als solches begreift. Piek\, als Peter Piechaczyk in Karl-Marx-Stadt geboren\, ist Künstler\, und zwar einer\, der seine Kunst konsequent lebt. \nMit Anfang 20 hat Piek ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig begonnen\, das er allerdings hinwirft\, als er glaubt\, ohne Abschluss authentischer malen zu können. \nPieks Bilder sind rund\, groß\, bunt oder räumliche Installationen\, seine Musik\, seit dem Debütalbum „Say hello to Peter Piek“ ein immer kräftiger werdendes Standbein\, klingt so ähnlich: Piek kombiniert sanfte Gitarrenklänge\, einprägsame Melodien und samtigen Gesang zu Ohrwürmern\, die an Vorbilder wie den Amerikaner Bon Iver oder den Briten Passenger erinnern. \nRhythmisch\, aber schmeichelnd\, rockig\, aber verträumt\, so klingt das neue\, inzwischen vierte Album\, das Piek nur knapp „+“ genannt hat. Produziert vom Hallenser Leif Ziemann\, Bassist der halleschen Punkband 206 und Mitglied in Pieks Produzentengalerie Zentrum für Kultur\, verblüfft die zwölf Songs umfassende Sammlung mit gelegentlichen Klängen von Glockenspiel\, Flügelhorn und Cornet\, bleibt aber insgesamt dem im Pop verwurzelten Piek-Stil treu. \nMit seiner unverwechselbaren Stimme\, die oft genug an den ebenfalls als Maler und Bildhauer tätigen Briten Antony Hegarty erinnert\, singt Piek sehnsuchtsvolle Hymnen wie „Sweetest thing around“ und zupackende\, neuerdings elektronisch angetriebene Nummern wie „Love and death are bigger“. Es geht natürlich um die Liebe\, das größte aller Rätsel\, das die eine Kunst ist\, die niemand lernen kann. Einsamkeit kommt vor\, große Naturbilder\, Leidenschaft und Glück\, aber auch Selbstironie. „Let love begin“\, fleht Peter Piek dramatisch zum einsam klingelnden Klavier. Und meint ein Fahrrad. \nEin Mann auf der Höhe seiner Kunst\, der bei Touren durch China und Italien das Selbstbewusstsein getankt hat\, sich nicht marktkonform zu verhalten. Pieks Musik\, in Deutschland meist noch in kleinen Klubs zuhause\, füllt im Ausland schon Säle. In China\, wo er letztes Jahr fast zwei Dutzend Auftritte hatte\, gelang ihm gar das Kunststück\, sich in den Video-Charts vor Mariah Carey zu schieben. Mit dem Filmchen zum neuen Stück „First Song“ könnte ihm das glatt wieder gelingen\, denn das vom Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok gedrehte Video zeigt Piek über dreieinhalb Minuten freischwebend über isländischen Landschaften\, im Studio und an wechselnden Stränden. \nMitteldeutsche Zeitung 2018 \nwww.peterpiek.com \nSpotify | Youtube | Bandcamp | Facebook | Instagram | Catalogue (pdf)
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SUMMARY:Hamburger Gitter
DESCRIPTION:﻿ \nHAMBURGER GITTER \nDER G20-GIPFEL ALS „SCHAUFENSTER MODERNER POLIZEIARBEIT“ \nDEUTSCHLAND 2018 \nEin Film von: Marco Heinig\, Steffen Maurer\, Luise Burchard\, Luca Vogel \nProduktion: Mischa Pfisterer\, leftvison e.V. \nFilmlänge: 80 Minuten \n \n31.000 Polizisten\, brennende Autos\, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen\, die Politik fordert harte Strafen\, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order. \n17 Interviewpartner*innen aus Polizei\, Medien\, Wissenschaft\, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität? \n \n \n \nDer Trailer von „Hamburger Gitter – Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ löst bereits ein beachtliches Interesse in den sozialen Netzwerken aus\, wenige Wochen bevor sich die Ereignisse in Hamburg zum ersten Mal jähren. Der Film stellt das Vorgehen von Polizei und Justiz in den Mittelpunkt\, 12 Expert*innen und 5 Betroffene ziehen darin Bilanz. \nSeit Montag (04.06) hat die Ankündigung des Films in Form eines Trailers bereits mehr als 60.000 Menschen erreicht. Seitdem erreichen dutzende Anfragen von Initiativen und Privatleuten\, aber auch großen Medien und Kinos die Filmemacher*innen. Es ist der erste Langfilm mit einer hohen Dichte von Expert*innen und professionellem Bildmaterial zum Thema. \nDer Film fragt: Welche Garantien des Grundgesetzes konnten rund um den G20-Gipfel standhalten? Mit welcher Leichtigkeit konnten die Behörden agieren? Welche Methoden der Ausnahmesituation werden langsam zur Normalität? Und welche Gesellschaft zeichnet sich da am Horizont ab? Antworten geben u.a. Rafael Behr (Prof. für Polizeiwissenschaft\, Akademie der Polizei Hamburg)\, Christiane Schneider (Hamburger Bürgerschaft)\, Heribert Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung); der Pressesprecher der Polizei Hamburg; der junge Aktivist Fabio V.\, der vier Monate in Untersuchungshaft saß\, seine Anwältin und Vorstand im RAV\, Gabriele Heinecke; sowie viele weitere aus Polizei\, Medien\, Wissenschaft\, Justiz und Aktivismus. \nDer Hintergrund: bis zu 170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurückzugewinnen. „Mit allen Mitteln“\, war selten so wörtlich zu nehmen wie im Fall der G20-Verfahren. Eine Öffentlichkeitsfahndung von noch nie dagewesenem Ausmaß stellte über zweihundert Menschen mit vagen Verdachtsmomenten „an den Pranger“ und die Boulevard-Presse „spielte den Hilfssheriff“. 30 Wohnungen und Häuser wurden mit hoch bedenklichen Begründungen durchsucht und ein linkes Medienportal vom Innenminister verboten. \nEine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ ging der Frage nach\, ob die Befugnisse der Sicherheitsbehörden auf den Prüfstand gehören? Droht die Gefahr\, dass bei echten politischen Krisen alle Dämme des Rechts brechen\, die den Bürger vor staatlicher Willkür schützen sollten? 13 Kameraleute filmten das Material während der G20-Tage welches ein umfangreiches und detailliertes Panorama in diesem Dokumentarfilm ermöglicht. Einschätzungen von 17 Protagonist*innen bilden den inhaltlichen Faden eines Films der weit über die Ereignisse vom Juli 2017 hinaus geht. \nwww.hamburger-gitter.org
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SUMMARY:Live-Audiokommentar LXIII
DESCRIPTION:﻿Es wird wieder ein Überraschungsfilm gezeigt und live kommentiert\, diesmal auch mit einem Überraschungsgast.
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