CAROLINA LEE (solo) feat. Max Braun (Dream Pop | Berlin) & James Dean Kindle (Alt Country | USA)

Ein leiser, intensiver Abend mit zwei Songwriter-Welten: Nadja Carolina bringt mit Gitarrist und Produzent Max Braun den psychedelischen Dream Pop ihrer Berliner Band Carolina Lee in reduzierter Besetzung mit, und James Dean Kindle aus Oregon spielt Songs zwischen Country, Folk und Ambient. Die beiden sind 2026 gemeinsam in Deutschland auf Tour und machen Halt in der Raststätte.
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Raststätte, Lothringerstraße 23, 52062 Aachen
Carolina Lee (Solo) feat. Max Braun (Dream Pop, Berlin)
Was bleibt, wenn man Schicht für Schicht entfernt? Nadja Carolinas psychedelischer Dream Pop lebt von Intimität und Reduktion. Jedes Lied wirkt wie ein sorgfältig auf Kante gefaltetes Gefühl.
Nadja Carolina spielt die minimalistischen Songs des aktuellen Carolina-Lee-Albums „It’s Still Now“ in reduziertem Arrangement – gemeinsam mit Max Braun, dem Gitarristen und Produzenten des Albums. Mit dunklem Timbre singt sie die Melodien der langsamen, verträumten, manchmal hypnotischen Kompositionen. So entsteht ein Sog, der in eine Zeitschleife zwischen Gestern und Heute zieht. Aller Melancholie zum Trotz klingt „It’s Still Now“ verspielter und hoffnungsvoller als das Debüt „Haunted Houses“ (2021) und erinnert an Singer-Songwriterinnen der 70er und den Dream Pop der 90er.
Die Texte erzählen von Verlust und Neuanfängen, von Spaziergängen durch die manchmal fremd erscheinende Heimatstadt Berlin, von neuer Liebe, Sorgearbeit und einsamen Nächten in halb leeren Bars, in denen man nicht vorbereitet ist auf die Hoffnung, die einen plötzlich trifft. Aufgenommen wurde das Album mit Max Braun in einem alten Bauernhaus im Norden Deutschlands, erschienen ist es bei Marzipan Records.
Besetzung:
Nadja Carolina – Gesang, Akustikgitarre
Max Braun – Gesang, E-Gitarre
Über das Debütalbum „Haunted Houses“:
„Wer sich als Band im Klangumfeld von Mazzy Star, Velvet Underground und Karen Dalton bewegt, der braucht schon ein gehöriges Maß an Originalität, um sich von den Vorbildern abzuheben. Oder so eine fantastische Sängerin wie Nadja Carolina, die das unterkühlte, kontrollierte Timbre beherrscht und den Hörer tief in die Songs zieht.“ – Aachener Zeitung
„Haunted Houses ist keine Hommage an andere Musiker*innen. Es ist ein verträumtes, eigenständiges und zuweilen eigensinniges Debütalbum.“ – Tagesspiegel
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Max Braun: Website · Instagram
James Dean Kindle (Alt Country, Pendleton/Oregon, USA)
Der amerikanische Songwriter und Komponist James Dean Kindle macht Musik, die im heutigen amerikanischen Westen verwurzelt ist und zugleich fließend Genregrenzen überschreitet. Er verbindet Country- und Folk-Traditionen mit experimenteller, ambienter und komponierter Musik und balanciert erzählerisches Songwriting mit vielschichtigen Klangtexturen.
Als Solokünstler, ehemaliger Bandleader von The Eastern Oregon Playboys und Mitglied des Noise-Kollektivs Swäwm Pass hat er mehrere Alben veröffentlicht und im Pazifischen Nordwesten, in Japan und in Deutschland gespielt. Sein aktuelles Album „Trail Mix“ (2024) erkundet romantische Liebe in Western-Swing- und Cowboy-Song-Formen und wurde für seine lyrische Intimität und cineastische Weite gelobt. Daneben arbeitet Kindle für Film, öffentliche Klanginstallationen und zeitgenössische klassische Aufführungen, unter anderem mit NPR und der Oregon East Symphony, deren Executive Director er ist.
Foto: David San Millan



