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Bleu Reine & Drunk at Your Wedding

3 Oktober 20:00 - 22:00
Bleu Reine und Drunk at Your Wedding, Porträtfotos der beiden Musikerinnen

Dream-Rock aus Paris trifft Electric Folk aus Berlin. Zwei Songwriterinnen, eine gemeinsame Tour: Kennengelernt haben sich Bleu Reine und Drunk at Your Wedding 2024 bei einem Berliner Open Mic, 2025 folgte ein Wohnzimmerkonzert in Paris, 2026 ziehen sie zusammen durch Deutschland. Am 3. Oktober machen sie in der Raststätte Halt — für Drunk at Your Wedding schon zum dritten Mal.

Musikalisch teilen die beiden ein Herz aus Folk und Grunge: dunkel, melodisch, manchmal aufbrausend. Das von Bleu Reine schlägt hypnotisch und vielstimmig, durchzogen von feiner Elektronik — Songs wie schattige Traumlandschaften, in denen man sich verlieren kann. Drunk at Your Wedding klingt reduzierter, direkter. Mal laut, mal introspektiv, mit einer lyrischen Spannweite von Gedichtvertonungen bis zu realen Flugzeugunglücken. Und auch mal zum Lachen.

Paris – Berlin: eine Wellenlänge, verschiedene Frequenzen. Une parfaite liaison musicale.

Bleu Reine (Dream-Rock, Paris)

Léa Lotz alias Bleu Reine ist Sängerin und Produzentin, seit 2019 in der DIY- und Alternative-Szene aktiv. Ihr Sound verbindet nostalgischen, von Grunge geprägten Dream-Rock mit vielschichtigem Synth-Pop und einem unverwechselbaren elektronischen Schimmer. Solo war sie zuletzt im Vorprogramm von U.S. Girls, They Are Gutting a Body of Water, Cinder Well, Jozef van Wissem und Lucy Kruger & The Lost Boys zu sehen. Nach dem Debüt „La Saison fantôme“ (2023, Sanit Mils Records) erscheint 2026 ihr neues Album auf dem französischen Indie-Label Géographie.
linktr.ee/bleureine

Drunk at Your Wedding (Electric Folk, Berlin)

Drunk at Your Wedding, benannt nach einem alten Bill-Callahan-Song, ist das Projekt der Berliner Singer/Songwriterin Nina Töllner. Sie mag lärmigen Indierock und traditionellen Folk, düstere Erzählungen und trockenen Humor. Ihre Songs schlagen überraschende Haken, pendeln zwischen fragil und laut und betten eingängige Melodien in ein Schattenspiel aus Moll. Das Album „I Have to Go Home“ (Bohemian Strawberry, 2021) bekam freundliche Worte von Spiegel Online, Rolling Stone, VISIONS und Kaput Magazin, der Nachfolger „Ghost Gear“ (2024) schert sich wenig um klassische Songstrukturen und stößt bis in Shoegaze- und Stoner-Rock-Gefilde vor.
linktr.ee/drunkatyourwedding

Fotos: Léa Grégoire + Brice Bourdet

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